Dokumentation über Bobby Fischer

Zug um Zug in den Wahnsinn

Seit seiner Erfindung im sechsten Jahrhundert gilt Schach als Spiel der Könige, als klassisches Kriegsspiel und ultimative Herausforderung an den menschlichen Geist. Im 20. Jahrhundert überragte ein Spieler alle anderen: Der Amerikaner Robert James „Bobby“ Fischer wurde von Beobachtern als Schachgenie und unberechenbarer Exzentriker beschrieben. Mit 15 Jahren war Fischer bereits Schachmeister der USA, sein größtes Ziel war es, Weltmeister zu werden und es auch für ungefähr 20 Jahre zu bleiben.
1972 war es soweit: Im isländischen Reykjavík trat der 29-Jährige im „Match des Jahrhunderts“ gegen den amtierenden Schachweltmeister an, den Russen Boris Spasski. Seit Jahrzehnten dominierten sowjetische Spieler die Schachweltspitze. Doch in 18 Monaten Vorbereitungszeit auf die Begegnung hatte Fischer in einer beispiellosen Gewinnstrecke von 20 Spielen eine Reihe der besten sowjetischen Spieler besiegt.
Aber in Zeiten des Kalten Krieges war das Match um den Weltmeistertitel nicht nur für die Schachwelt bedeutend. Es war gleichzeitig ein Kampf der Ideologien. Fischer und Spasski wurden in der Öffentlichkeit als Feinde wahrgenommen, die einen Stellvertreterkrieg am Schachbrett führten. Henry Kissinger, der spätere US-Außenminister, hielt es für „gut für Amerika – und die Demokratie -, einen Amerikaner als Gewinner zu haben.“ Und den bekam die Welt. Fischer besiegte Spasski in einem nervenaufreibenden Match und wurde Weltmeister.
Schach ist ein Spiel wie kein anderes – bereits nach zwei Zügen können über 70.000 verschiedene Figurenkonstellationen entstehen. Manche besessene Spitzenspieler leben in einer abstrakten Welt aus Figuren, Feldern, unvorstellbar vielen möglichen Zügen und Stellungen. Einige finden aus dieser Welt nicht mehr zurück ins normale Leben. In ihrem Dokumentarfilm rekonstruiert Filmemacherin Liz Garbus aus Originalmaterial und Aussagen zahlreicher Zeitzeugen die Ereignisse um das „Match des Jahrhunderts“. Gleichzeitig entwickelt sie das Psychogramm eines genialen Schachspielers, der sich Zug um Zug in den Wahnsinn spielte.

EHCB gewinnt gegen Lugano

[singlepic id=2768 w=320 h=240 float=left] Ein Novum: der EHC Biel dreht ein 0:2-Rückstand und schlägt die Tessiner Truppe mit 4:3. Eine starke kämpferische Leistung ermöglichte diesen Erfolg. Clarence Kparghai schoss die Schläpfer-Truppe genau um 59:00 mit einem satten Weitschuss im Powerplay ins Glück. Ici c’est Bienne!

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EHCB verliert gegen die Lakers

Der EHCB verliert nach einer schwachen Leistung gegen die Lakers mit 0-1. Die Bieler kamen erst nach dem sie in Rückstand gerieten etwas besser in Fahrt. Zuvor erreichte höchstens Reto Berra Normalform und hielt die Bieler mit einigen tollen Paraden im Spiel. Die Druckphase nach dem Rückstand konnten die Bieler aber trotz zahlreichen guten Chancen nicht mehr ausgleichen.

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