EHC BIEL SCHLÄGT DIE ZSC LIONS IM ZWEITLETZTEN QUALISPIEL

Der EHC Biel hat sich mit dem letzten Match in Fribourg das Heimrecht für die Playoffs definitv gesichert. Heute begegnen die Bieler in der Tissot Arena den ZSC Lions, welche einer der drei potentiellen Playoffgegner darstellen.

Beide Mannschaften starten hungrig in dieses zweitletzte Spiel der Qualifikationsrunde. Es herrscht eine konstante und schöne Dynamik über das gesamte erste Drittel. Julian Schmutz gelingt in 14. Minute ein langersehnter Treffer zur Führung. Nur einen Augenblick später kommt es zu einem Gerangel auf dem Eis, was dem EHC Biel eine doppelte Überzahl einbringt. Die Zürcher jedoch können sich vor einem weiteren gegnerischen Tor bewahren.

Auch im Mitteldrittel zieht sich die ausgeglichene Spielmanier weiter. Obwohl Törmänens Mannschaft auffallend mehr Strafminuten kassiert und somit riskante Unterzahlsituationen generiert, bleibt das 1:0 bestehen. Vier Minuten vor Abpfiff hagelt es Strafen: insgesamt müssen 6 Spieler auf der Bank Platz nehmen. Toni Rajala schliesslich kann das Powerplay nutzen und zum 2:0 scoren.

Im emotionsgeladenen und kraftvollen Match hängt das Schlussdrittel an die beiden vorangegangenen an und bietet immer wieder spannende Szenen. Was den Lions nicht gelingt, scheint den Bielern heute leicht zu fallen. Toni Rajala haut die Scheibe ein drittes Mal an Lukas Flüeler vorbei ins Tor. Die Gegner können mehrere Male einen Angriff auf Hillers Tor andeuten, doch die Mannschaftsleistung der Gastgeber ist robust. Erst in der 57. Spielminute schafft es  ZSC-Stürmer Chris Baltisberger die Bieler Verteidigung zu überwältigen und verbucht den ersten Gegentreffer. Für das 4:1-Endresultat sorgt schliesslich Julian Schmutz, der seinen zweiten Matchtreffer ins leere Tor knallt.

Medienchef Stv./Chef de presse e.r.
EHC Biel Sport AG

EHCB gewinnt gegen Servette mit 7:3 !!

Zum dritten Heimspiel in dieser Woche gastiert der Genève-Servette HC in den Bieler Hallen.

12 Sekunden – das erste Tor durch Biel Topscorer Marc-Antoine Pouliot fällt, noch ehe alle Augen aufs Eisfeld gerichtet sind. Törmänens Mannschaft ist vom ersten Moment an aussergewöhnlich präsent und markiert beim Gegner mit schnellen Pässen und eindrücklicher Teamarbeit. Elien Paupe, welcher heute für den kranken Jonas Hiller im Tor steht, wird von einer starken Verteidigung unterstützt. Nach der Hälfte des ersten Drittels landet Benoît Jecker seinen 2. Saisontreffer. Genf schafft den ersten Gegentreffer in eigener Unterzahl und muss gleich darauf während gut einer halben Minute auf einen weiteren Mann verzichten. Dem EHC Biel gelingt es jedoch nicht, die 5 gegen 3 Situation gewinnbringend auszunutzen.

Der Genève-Servette HC schafft es im zweiten Drittel seine Reserven locker zu machen und spielt die Bieler im Powerplay mit dem 2:2 Ausgleichstreffer aus. Doch die Seeländer sind in Hochform: sogleich resultiert aus einer Forster/Wetzel/Tschantré-Abfolge das 3:2. Pouliot macht daraufhin auf einen Abpraller am eigenen Goalie Paupe die Scheibe frei, legt einen Sololauf hin und trifft zum 4:2. Gegner-Coach Woodcroft wechselt seinen Torwart aus, doch auch dieser wird knappe 30 Sekunden später mit einem weiteren Treffer seitens der Heimmannschaft gebodigt – Biel ist einfach zu stark, liefert mit mentaler Ruhe und solider Teamleistung feinstes Eishockey.

Die letzten 20 Minuten brechen an und die Genfer wissen, dass sie alle Register ziehen müssen, um das intensive Match noch zu drehen. Sie starten gut, erzielen mit Will Petschenig das 3. Gegentor – doch der EHC Biel dominiert klar die heutige Partie. Robbie Earl haut in 48. Minute die 6. Kiste rein. Die Emotionen kochen hoch und Genf-Stürmer Cody Almond muss wegen eines Hakens an Nicholas Steiner das Eis verlassen. Biel profitiert von einer 5 minütigen Überzahlsituation, erzielt das 7. und gleichzeitig letzte Tor des Abends kurz nach Ablauf der Strafe.

Am kommenden Dienstag treffen die beiden Mannschaften gleich noch einmal aufeinander. Diesmal reisen die Seeländer nach Les Vernets zu den Westschweizern.

Text: Medienchef Stv. /Chef de presse e.r. EHC Biel Sport AG

 

EHCB gewinnt gegen die ZSC Lions

Biel Verteidiger Beat Forster schiesst das 1. Tor nach nur 2 Spielminuten, indem er die Scheibe galant zwischen den Kufen des Gegners hindurch spielt. Die ZSC Lions wirken müde und das Tempo auf dem Eis ist nicht das, was man sich sonst von dieser Mannschaft gewohnt ist. Die Partie scheint für die Bieler locker von der Hand zu gehen und Diem versenkt auf Zuspiel von Pouliot gleich den 2. Puck im Netz von Niklas Schlegel, welcher heute bei den Zürchern Lukas Flüeler ersetzt. Auch im Powerplay nach einer guten Viertelstunde können sich die Zürcher nicht durchsetzen und Biel gelingt es mehrmals die Scheibe zu befreien. Daraufhin folgt sogleich ein 3 gegen 5, denn die Schiedsrichter leiten einen Starfenmarathon gegen Biel ein. Kaum kommt Fuchs (von seiner Kollektivstrafe) zurück, löst ihn Beat Forster wegen eines Crosschecks ab. Ganze 6 Minuten spielt der EHC Biel gegen die ZSC Lions in einer Unterzahlsituation – und kassiert kein einziges Tor. Erst als die Mannschaft wieder komplett ist, schafft es Ronalds Kenins den Puck über Hillers rechten Fuss zu heben.

Im zweiten Drittel scheinen auch die Zürcher erwacht zu sein und die beiden Mannschaften gleiten nun mit auffallend mehr Energie übers Eisfeld. In der 32. Minute gelingt den Lions kaum merklich der Ausgleichstreffer zum 2:2. Doch das Duo Pouliot/Diem greift erneut an und kann auch das Mitteldrittel wie bereits zuvor mit einem Vorsprung auf der Punktetafel beenden.

Die Seeländer halten ihre Führung und werden plötzlich so präsent im Angriff, dass sie die Gegner komplett in den Schatten stellen. Es hagelt Schüsse auf den Zürcher Torwart, welcher dann sogar Biels Marco Maurer zum 4:2 verhilft. Ein zu Beginn schläfriger Wettkampf fängt in diesem letzten Drittel plötzlich Feuer und auch Jacob Micflikier meldet sich noch mit einem finalen Schuss zum sagenhaften 5:2!

Am morgigen Auswärtsmatch trifft der EHC Biel im Bündnerland auf den HC Davos.

Text: ehcb.ch

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