Archiv der Kategorie: EHCB

Fotos und Spielberichte des EHC Biel-Bienne

Biel verspielt gute Ausgangslage Biel-Ambri 0:2

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(Bericht von der EHCB-Homepage) 02:37 und Banham traf nur den Pfosten im Powerplay. Der EHC Biel trat heute Abend mit vier ausländischen Stürmern an – somit kam James Desmarais zu seinem Debut hier in Biel. Hill dadurch überzählig da Martin Steinegger zurück kam. Ambri kassierte in den ersten sieben Minuten vier Strafen doch die Seeländer konnten davon keinen Nutzen ziehen. Die Bieler überstanden ihrerseits eine zwei Minuten-Strafe gegen James Desmarais. Ambri ging dann trotzdem im Powerplay nach 15:43 durch Naumenko in Führung zuvor agierte der EHCB während 35 Sekunden mit drei gegen fünf. Schussverhältnis: 6:9

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Die fünfte Ambri-Strafe gleich zu Beginn des zweiten Drittel vermochten die Bieler nicht auszunützen. Eigentlich war gar kein Powerplay zu sehen. Eichmann und Rochette verteilten munter Strafen ohne dass Biel daraus was Schlaues gemacht hätte. Die Ehlers-Truppe konnte sich einfach nicht im Tessiner-Drittel installieren und somit entstanden auch keine gefährlichen Aktionen vor dem Ambri-Tor. Torchancen waren auch nicht wirklich für Ambri vorhanden – Gefahr entstand immer wenn die Leventiner ihr Powerplay aufzogen. Als Fata kurz vor Spielmitte in Unterzahl alleine auf den Ambri-Kasten loszog wurde es sehr heiss doch leider viel der Ausgleich nicht. Kein schönes Spiel heute Abend, zu viel lag auf dem Spiel – das Niveau dementsprechend tief. Immerhin, ab Spielmitte kam auch die Stimmung auf der Bieler Tribune Sud zurück und Biel gewann vermehrt Zweikämpfe. Die Tifosi der Leventiner reisten zahlreich an und sorgten ihrerseits für eine gute Atmosphäre. Nach 34:20 gerieten sich Steinegger und Demuth in die Haare und beide wanderten für 2+2 Minuten auf die Strafbank. Druckphase des EHC Biel nach 37 Minuten doch Nüssli verpasste den Ausgleich genauso wie Desmarais. Schussverhältnis 11:9

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45:35 und Nüssli hatte den Ausgleich auf dem Stock. Ambri verteidigte sich geschickt. Ein Durchkommen war oft schwierig und somit waren vermehrt Einzelaktionen zu sehen welche nicht den gewünschten Effekt brachten. Die Bieler waren in diesem dritten Drittel die aktivere Mannschaft und suchte den Ausgleich, welcher einfach nicht fallen wollte. Nach 50:06 konnten die Bieler mit fünf gegen drei spielen. Das Bieler Überzahlspiel in diesen vollen zwei Minuten viel zu statisch, da hätten die Seeländer zuschlagen müssen. Eine unnötige Niederlage, die den Tessiner wieder auftrieb gibt. Schussverhältnis: 11:7

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Playout-Stimmung pur: EHC Biel – SCL Tigers 4:1

[singlepic id=95 w=320 h=240 float=left]Was für ein Auftakt: nach 13 Sekunden bereits eine Schlägerei vor Caminada’s Kasten. Ein Langnauer schlug mit dem Stock auf seinen Fanghandschuh und dies liessen sich die  Bieler zu Recht nicht gefallen. Claudio Neff teilte mächtig aus. Verdikt von Head Eichmann: zweimal 2+2min gegen Langnau, einmal 2+2min sowie 10min gegen Neff sowie einmal 2min gegen Hill auf Seeländer Seite. Dann flog Himelfarb raus, kurz darauf auch Setzinger. Intensität und Emotionen pur – und das alles innerhalb einer Minute J. Dann Powerplay für Biel, Bicek scheiterte nur knapp – im Gegenzug kam Setzinger aus der Kühlbox zurück und zog alleine auf Caminada los welcher bravourös hielt. Der Lärmpegel stieg als Peter auf super Vorlage von Thomas Nüssli nach 06:59 das 1:0 buchte. Kurz darauf hätte Himelfarb auf 2:0 müssen als er Curtis Murphy uralt aussehen liess, aber Schoder war parat. Nach 10 Minuten das gleiche Bild, Biel mit einer Riesenchance doch nun pachtete Schoder auch noch das nötige Glück. Dann endlich: bei vier gegen vier schoss Nüssli das verdiente 2:0. Hektik wiederum als Bicek für Stockschlag rauswanderte, Sekunden zuvor wurde jedoch ein Foul an Hill nicht geahndet. Das Bieler Publikum tobte und diverse Gegenstände flogen aufs Eis. Langnau brachte aus dieser Ueberzahlsituation nichts zustande und Biel führte verdient mit 2:0 zur ersten Pause.

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Head Eichmann trat leider, in dieser schon sehr intensiv geführten Partie immer mehr in den Mittelpunkt mit zum Teil fragwürdiger Strafenauslegung zu Beginn des Mitteldrittels. Als Frank Banham rausflog, schoss Joggi das 2:1 und durfte nachher gleich für zehn Minuten ausruhen. Die Härte nahm zusehends zu, ebenso die Fouls und Diskussionen. Playout pur. Als Eichmann den Tiger Helfenstein rausstellte, drückte Nüssli eiskalt ab: 3:1 für die Platzherren. Nach Spielmitte spielten beide Teams seit langer Zeit wieder einmal mit Vollbestand. Viel passierte in dieser Zeit nicht bis zur 37. Minute als Bicek Eric Himelfarb ideal vorlegte, dieser aber verschoss. Kurz darauf der omnipräsente Nüssli mit einer gekonnten Finte und anschliessendem Schuss welcher das Tor nur um Zentimeter verpasste. Glück für Langnau in dieser Situation. Dann Truttmann – ideal von Hill freigespielt – zog er los und brachte die Scheibe alleine vor Schoder nicht ins Tor. Zweitore-Vorsprung zur zweiten Pause.

5201 Zuschauer waren Zeugen wie Matthias Joggi nach 43 Minuten das 3:2 verpasste. Kurz darauf hielt Caminada den Schuss von Camenzind. Nach 44 Minuten wanderte Claudio Neff zum dritten Mal auf die Strafbank. Matthias Joggi brachte seine Mannschaft um ein längeres Powerplay als er eine Zweiminutenstrafe kassierte. Zu allem Übel machte er seinem Aerger noch auf der Bank Luft und wurde von Ref Eichmann unter die Dusche gestellt. Biel konnte aus dem Powerplay keinen Nutzen ziehen. Die Ereignisse überstürzten sich in der 49. Minute als Elik zu Recht für ein sackgrobes Foul unter die Dusche geschickt wurde. Es wurde munter weiter provoziert und so erstaunte es nicht, dass auch Claudio Neff unter die Dusche musste. Nach einem längeren Unterbruch wurde auch wieder Eishockey gespielt. Und der EHC Biel schlug zu: 4:1 durch Sean Hill. Fazit: Die Seeländer sind zurück und gleichen die Serie aus. Total 173 Strafminuten – Trashtalk – unglaublich! Ici c’est Bienne! (Bericht Quelle EHCB-Homepage)

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Den Tigern die Krallen gestutzt: EHCB-SCL Tigers 5:2

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[singlepic id=81 w=320 h=240 float=left]Im gut gefüllten Bieler Eisstadion sahen die Zuschauer ein gefälliges erstes Drittel: bereits nach zwei Minuten sprach Schiedsrichter Karol Popovič die erste Strafe gegen die Seeländer aus. Die SCL Tigers vermochten keinen Nutzen daraus zu ziehen und praktisch nach Ablauf dieser kleinen Strafe traf Thomas „Nuts“ Nüssli aus äusserst spitzem Winkel zum wichtigen 1:0. Rico Fata erhöhte in Unterzahl bei 3 gegen 4 auf 2:0 und Eric Himelfarb vergab nur kurz darauf eine 100%-Chance zum 3:0. Zeiter traf für die Tigers in der 14. Minute zum 2:1. Der Schiedsrichter sprach in diesem ersten Drittel 5:3-Strafen aus ohne dass das Spiel ruppig geführt wurde. Gute Torchancen auf beiden Seiten. Ein EHC Biel der sich für die (unnötige) gestrige Niederlage unbedingt rehabilitieren wollte. Die Schützlinge von Heinz Ehlers traten heute mit nur fünf Verteidiger an da auch Sean Hill ausfiel und Joël Fröhlicher auf Grund seines Transfers von Langnau zu Biel in der Direktbegegnung nicht spielberechtigt war.

[singlepic id=79 w=320 h=240 float=right]Die erste Chance im Mitteldrittel gehörte den Langnauern doch die Bieler Abwehr passte auf und mit Bicek lancierte einen klassischen Konter ein welcher das Duo Banham/Fata zum 3:1 abschloss. Die SCL Tigers spielten wie erwartet hart und der Ex-Bieler Mathias Joggi zog des öftern den Zorn der Seeländer Anhänger auf sich. Eine heisse Szene nach 30 Minuten: Langnau’s übermotivierter Captain Fabian Sutter (bis zu diesem Zeitpunkt 3x2min gegen ihn) wurde nur kurz nach Todd Elik auf die Bank geschickt: Biel spielte mit 5 gegen 3 und nutzte diese Gelegenheit aus: Nüssli traf auf Reber’s Vorlage zum verdienten 4:1. Popovič verteilte munter weiter Strafen und somit kamen die Tigers nach 31 Minuten ihrerseits zu einer doppelten Ueberzahl. Tigers-Coach Christian Weber nahm sein Time-Out um seinen Tigern die Krallen zu wetzen. Der EHC Biel verteidigte sich äusserst clever und überstand diese Phase und konnte gleich seinerseits Powerplay üben und Fata traf zum 5:1. Das Tor wurde angezeigt – aber nach Videokonsultation annullierte der Slowake Popovič den Treffer wieder. Ein überaus faires, hartes Spiel in dem sich der Schiedsrichter immer mehr ins Rampenlicht setzte. Schade – auch das Stefan Tschannen nur kurz nach diesem fragwürdigen Entscheid das 5:1 nur knapp verpasste… Fabian Sutter ermöglichte den Seeländer mit seiner vierten (!) Zweiminuten-Strafe ein Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels.

Nüssli drückte gleich im ersten Angriff ab und traf leider nur den Pfosten – aber das Schlussdrittel war somit lanciert. Die Tigers bemühten sich in der Folge und waren dem Torerfolg nahe doch Pascal Caminada zeigte gute Paraden blieb Herr der Lage. Die Bieler Mannschaft kämpfte mit Herz, auch Topscorer Rico Fata half oftmals in der eigenen Zone aus. Den Bielern eröffneten sich durch die Spielweise der Tigers Konterchancen und nach 50 Minuten wäre ein Hammer von Thomas Nüssli fast im Tor gelandet – Matthias Schoder bekundete etliche Mühe das Geschoss zu kontrollieren. Vier Minuten vor Schluss traf Nüssli zum 5:1 – nur 24 Sekunden später korrigierte Helfenstein auf 5:2. Der EHC Biel gab mit diesem Sieg die rote Laterne wieder an Ambri-Piotta ab. Für die SCL Tigers geht’s im Kampf um den letzten Playoff-Platz jetzt richtig los – sie liegen nur noch einen Punkt vor dem EV Zug gegen den der EHC Biel am kommenden Dienstag in Zug antreten wird.

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