FC Biel vs Lausanne Sports: Niederlage zum Saisonabschluss

ip2n0894.jpg Der FC Biel hat seine erste Saison in der Challenge League mit einer Niederlage abgeschlossen. Gegen Lausanne verloren die ersatzgeschwächten Bieler mit 2:4 Toren.

(Bericht Bieler Tagblatt) Die Bieler traten auf der Gurzelen ohne den gesperrten Schneuwly an, der zu YB zurückkehrt. Weiter fehlten die verletzten Boz, Casasnovas, Dussin, Kehrli sowie auch Liechti, der sich am vergangenen Dienstag im Training einen Finger gebrochen hatte. Damit standen Philippe Perret gerade mal 14 Spieler zur Verfügung. Darunter auch der 18-jährige Junior Patrick Wanner aus Meinisberg, der erstmals zu einem Aufgebot in der Challenge League kam. Im Tor gewährte der Trainer seiner Nummer 2, Pascal Werro, einen Einsatz. In der 23. Minute stand der Bieler Torhüter nach einem gegnerischen Konter im Mittelpunkt, als er vor dem Sechzehner per Kopf befreien musste. Der Ball landete in den Füssen von Marazzi, der mit einem Bogenball aus fast 30 Metern Werro zum 1:0 für Lausanne bezwang. Für Biel ein unglückliches Gegentor, zumal Madou kurz davor die Führung verpasst hatte. In der 37. Minute klappte es endlich auch bei den Gastgebern mit dem Toreschiessen. Safari flankte von rechts, worauf Torhüter Debonnaire mit viel Mühe den Ball nach vorne abklatschen liess und Kavak abstauben konnte. Nur zwei Minuten später lancierte Zenger mit einem weiten Pass Kavak. Dessen Flanke verwertete Topskorer Madou zur 2:1-Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang aber Lausanne noch der Ausgleich, als der in offsideverdächtiger Position angespielte Boughanem alleine vor Werro auftauchte und diesen umdribbelte.

Während der Pause wurde bekannt, dass der vom FC Zürich ausgeliehene Labinot Sheholli definitiv eine weitere Saison beim FC Biel bleibt. Sheholli spielte in der 52. Minute Madou an, der nach einem Dribbling im Strafraum nur knapp das Tor verfehlte. Lausanne kam nun immer besser ins Spiel und profitierte schliesslich von Patzern in der Bieler Abwehr. Innerhalb von nur zwei Minuten sorgte Helin mit einem Doppelpack für die 4:2-Gästeführung. 66 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt, worauf der FC Biel mit der Einwechslung von Stürmer Chatton für Sheholli alles auf die Karte Angriff setzte. Trotz Chancen vermochten aber die Seeländer nicht mehr heranzukommen. In der 82. Minute durfte noch Patrick Wanner sein Debüt in der Challenge League feiern. Allerdings ohne Sieg. Mit dieser 2:4-Heimniederlage endet für den FC Biel eine insgesamt erfolgreiche Saison, die er auf dem hervorragenden 5. Platz abschliesst. Am 17. Juni werden die Bieler das Training wieder aufnehmen, um für den Meisterschaftsbeginn vom 25. Juli bereit zu sein.

Biel – Lausanne 2:4 (2:2)
Gurzelen. – 1012 Zuschauer. – SR Laperrière.
Tore: 23. Marazzi 0:1. 37. Kavak 1:1. 39. Madou 2:1. 44. Boughanem 2:2. 66. Helin 2:3. 68. Helin 2:4.
Biel: Werro; Egli, Quartey, Zenger, Niederhauser; Safari, Hediger, Sheholli (68. Chatton), Kavak (82. Wanner); Heiniger; Madou.
Lausanne: Debonnaire; Barroso, Buntschu, Diogo, Bilibani; Marazzi, Basha, Pasche; Boughanem, Helin (91. Gabriele), Mobulu.
Bemerkungen: Biel ohne Boz, Casasnovas, Dussin, Kehrli, Liechti (alle verletzt) und Schneuwly (gesperrt). Lausanne ohne Carrupt, Balthazar, Drago, Mauro, Sonnerat, Favre (alle verletzt), Mbanza und Pimenta (beide U21). Schneuwly, Quartey, Safari, Biels Teammanager Biedermann sowie die beiden Linienrichter Roamo und Reli vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet. 30. Tor von Helin wegen Offsides aberkannt. Verwarnungen: Eckbälle: 3:2 (0:0).

Ein Gedanke zu „FC Biel vs Lausanne Sports: Niederlage zum Saisonabschluss“

  1. Ich bin vor 6 Jahren, aus der Stadt Bern nach Biel gezogen.Einfach so, weder aus blhrfeicuen, finanziellen noch privaten Grfcnden. Ich musste im Kollegenkreis viel anhf6ren Wie chamme numme, uusgre4chnet Biel! , Ghetto vo de Schwiiz , usw. Und um es noch auf die Spitze zu treiben, wohne ich in Madretsch, bekannt als das Ghetto von Biel, stand so in der NZZ, letzten September ( ! )Als ehemaliger Ostschweizer hat mich diese Haltung erschreckt. Vorallem weil es ernst gemeint war. Man kann hier nicht einmal den allseits bekannten Kantf6nligeist die Schuld geben.Ich habe oft gesche4ftlichen Besuch von Leuten aus anderen Landesteilen und dem nahen Ausland. Ich staune manchmal, wie unbekannt Biel diesen Leuten ist. Ste4dte wie Solothurn, Thun, Winterthur, ja sogar Porrentruy, alles bekannt. Aber Biel? Manch einer hat gestaunt, nach einem Rundgang und musste die Vorurteile korrigieren.An dieser Stelle wiederhole ich was User Kammermusiker in dieser Kummerkiste geschrieben hat: enormes Potential, das aber nicht genutzt wird Schade. Sehr schade.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.