Der EHCB in den Playoffs!

EHC Biel-Bienne – Genève-Servette HC 6-3 (2-1, 1-2, 3-0)
Ein Sonntagsschuss von Genfs Romain Loeffel eröffnete das Skore bereits nach 38 Sekunden. Allzu leicht fand die Scheibe den Weg ins Bieler Tor. Danach fiengen sich die Einheimischen aber sofort wieder und drückten von nun an dem Spiel den Stempel auf. In der 10. Minute vernaschte Robbie Earl den Abwehrturm Antonietti und versetzte dann auch noch Goalie Mayer zum 1:1. Das 2:1 war dann eine Powerplay-Produktion von Maurer und Captain Tschantré.

Als dann Pouliot zu Beginn des Mittelabschnitts das 3:1 erzielte, schien die Playoff-Qualifikation bereits vorzeitig gesichert. Die Genfer hatten aber andere Pläne. Zweimal traf der Kanadier Francis Paré für die Adler im Powerplay.

So wie der Stand nach der zweiten Pause war, wäre das Team von Coach McNamara bereits qualifiziert gewesen. Doch die Partie stand auf der Kippe. Das Geschehen hatte schon lange Playoff-Charakter. Strafen wurden zu Hauf ausgesprochen. Die Bieler profitierten und gingen durch Rossi, nach einer tollen Kombination mit Pouliot und Dufner, wieder in Führung. Danach gaben sich die Seeländer keine Blösse mehr. Erneut traf Pouliot, diesmal im Alleingang, und Julian Schmutz setzte den Schlusspunkt in einem verrückten Spiel mit seinem Überzahltreffer zum Endstand von 6:3.

Biel ist grün und die Tissot Arena bebt! Nach einem verkorksten ersten Jahr kann die neue Bieler Hockeystätte endlich die grosse Playoff-Bühne bieten.

(Text Quelle ehcb.ch)

PENALTY-SIEG BRINGT ZWEI WICHTIGE PUNKTE

EHC Biel-Bienne – SCL Tigers 2-1 n.P. (0-0, 1-0, 0-1, 0-0, 1-0)
In einem nicht gerade von hohem Tempo bestimmten ersten Spielabschnitt, wurde es selten gefährlich vor den beiden Toren. Einzig die drei, bis dahin ausgesprochenen, 2-Minuten-Strafen verhalfen den Teams vereinzelt zu Torchancen.

Die vierte Strafe fasste der Ex-Bieler Philippe Seydoux und machte damit seinen Teamkollegen keinen Gefallen. Jacob Micflikier, zusammen mit Robbie Earl, bereiteten vor und Julian Schmutz beförderte die Scheibe via Beinschoner von Goalie Ciaccio über die Linie.

Beim Stand von immer noch 1:0 im 3. Drittel plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Keine der beiden Mannschaften konnte ihr Top-Niveau abrufen. Eine einzige Unachtsamkeit genügte allerdings, dass Thomas Nüssli den Bielern entwischen konnte und mit einem satten Slapshot seinen Appenzeller-Landsmann Jonas Hiller im Kasten des EHC Biel bezwingen konnte.

Es kam zur Verlängerung. Diese war geprägt von vielen Puckverlusten und zahlreichen Chancen zum Siegtor, doch es blieb beim 1:1. Im Penaltyschiessen wurde zuerst Langnaus Topscorer DiDomenico von Hiller gestoppt. Auf der anderen Seite traf Pouliot für Biel. Der US-Amerikaner und Penalty-Spezialist Rob Schremp glich für die Tigers aber wieder aus. Danach verschossen alle Schützen bis zum 4. Bieler Versuch durch Robbie Earl. Der Mann aus Chicago zimmerte den Puck mit einer unglaublichen Wucht unter die Querlatte. Der letztjährige Biel-Kanadier Maxime Macenauer musste nun treffen, scheiterte aber am soliden Jonas Hiller. Das Heimteam durfte damit den Zusatzpunkt einfahren.

Erst in einer Woche geht es weiter für den EHCB und zwar wieder mit einem Heimspiel. Diesmal ist der HC Fribourg-Gottéron zu Gast.

EHCB gewinnt gegen Ambri mit 3-2

Im zweiten Heimspiel der Saison gegen den HC Ambrì-Piotta ging es für den EHCB darum, den Abstand zum Strich zu vergrössern. Das erste Heimspiel im September 2016 wurde mit 5:1 gewonnen. Der EHCB musste heute ohne die angeschlagenen Robbie Earl, Mathias Joggi und den für dieses Wochenende gesperrten Marco Maurer auskommen.

In den ersten fünf Minuten erspielten sich Rossi und Pouliot durch einen Ablenker nicht ungefährliche Möglichkeiten. In der 8. Minute ging der EHC Biel verdient in Führung. Julian Schmutz schloss aus spitzem Winkel ab und die Scheibe landete hinter dem unglücklichen Sandro Zurkirchen im Tor. Etwas weniger als zwei Minuten später erkämpfte sich Philipp Wetzel den Puck im gegnerischen Drittel und schloss kaltblütig zum 2-0 ab. Allerdings folgte nur etwas mehr als 20 Sekunden später der Anschlusstreffer durch den Ex-Bieler Adrien Lauper, der die Scheibe nach einem Abpraller im Kasten von Hiller einschieben konnte. In den folgenden Spielminuten hatte der EHCB das Spielgeschehen unter Kontrolle, konnte sich bei 5 gegen 5 über längere Strecken im Tessiner Drittel festsetzen. Zwei Minuten vor Ende erspielten sich Fabian Lüthi und Dave Sutter noch einmal eine grosse Tormöglichkeit, wobei der Abschluss des Verteidigers das Tor nur knapp verfehlte.

Vor 5626 Zuschauern in der gut gefüllten Tissot Arena übernahm das Heimteam auch im zweiten Drittel das Spieldiktat und kam zu mehreren guten Abschlüssen. Die logische Folge: Marco Pedretti konnte in der 26. Minute von einem weiteren Abspielfehler der Tessiner profitieren und alleine vor Zurkirchen zum 3-1 einschieben. Während der nächste Spielabschnitt noch dem Heimteam gehörte, kam der Gast auch immer besser in Spiel und hatte in der 35. Minute bei einem Pfostenschuss von Thibaut Monnet Pech.

Im Schlussabschnitt kam der EHCB im Powerplay durch Schmutz zu einer grossen Chance, die Sandro Zurkirchen im Tessiner Tor mirakulös zunichte machte. In der 46’ Spielminute war es Monnet, der den HCAP aus dem Nichts ins Spiel zurückbrachte. Es begann das lange Zittern, der EHCB konnte das Spiel aber bis zum Spielende mehrheitlich kontrollieren und schlussendlich die drei Punkte ins Trockene bringen. Es ist dies der sechste Heimsieg in Serie.

(Text ehcb.ch)